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„Wie man unsterblich wird: Jede Minute zählt“

Moin,

Es kommt nicht häufig vor das ein Buch es schafft einen so prägenden Eindruck zu hinterlassen, das ich noch Jahre später darüber nachdenke.
Das Jugendbuch „Wie man unsterblich wird: Jede Minute zählt“ von Sally Nicholls ist so eines.
Selten habe ich ein so gefühlvolles und lebensbejahendes Buch gelesen wie dieses. Daher ist es für mich eine absolute Leseempfehlung, für jeden.

Zum Inhalt

„Mein Name ist SAM.
Ich bin elf Jahre alt.
Ich sammle Geschichten und
interessante Tatsachen.
Wenn du das hier liest, bin ich
vermutlich schon tot.“

In diesem Buch geht es um Sam. Um noch genauer zu sein, ist dieses Buch eine Sammlung von Erlebnissen in seinen letzten Monaten. Denn Sam hat Leukämie und weiß das er bald schon sterben wird.

Sam mag Tatsachen, denn Tatsachen sind beständig und zuverlässig. Daher stellt er auch viele Fragen. Leider bekommt er nicht auf alle Fragen eine Antwort und deshalb stellt er sie in seinem Buch. Auch stellt er gerne Listen zusammen. Listen zu allen möglichen Themen. Mit dabei ist auch eine mit Wünschen für sein Leben.
Sein Freund Felix, der auch Leukämie hat, begleitet ihn und sorgt dafür das Sam anfängt sich diese Wünsche zu erfüllen.

Sams Familie reagiert auf seinen Zustand ganz unterschiedlich. Sein Vater ignoriert die Krankheit und redet auch nie darüber. Seine Mutter denkt kaum an was anderes und seine kleine Schwester versteht es zunächst noch nicht so richtig.

Wichtig ist die Hauslehrerin Mrs. Willis. Sie unterrichtet die beiden Jungs und gibt ihnen sehr viel Mut und Lebensfreude. Sie ist es auch, die Sam dazu bringt, einfach mal über sich zu schreiben.

Nach einem traurigen Schicksalsschlag, ändert sich das Leben von Sam und seiner Familie schlagartig. Sie alle begreifen, das er nun jede Sekunde und Minute auskosten muss und das er letztlich nichts mehr zu verlieren hat, außer Zeit.

 Meine Meinung

Ich empfinde das Buch als unglaublich wertvoll und würde es Leuten empfehlen die auch „Die Bücherdiebin“ und „Der Junge im gestreiften Pyjama“ sehr bewegend fanden. Auch wenn die Thematik hier eine ganz andere ist. Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt. Wieviel Zeit man manchmal mit Belanglosigkeiten verschwendet, anstatt sich einfach über Kleinigkeiten zu freuen.
Es zeigt einem die Schönheit des Lebens auf und wie man sie immer wieder aufs neue entdecken kann.

Zum Schluss sollte noch gesagt sein, das es dieses Buch trotz seiner schweren Thematik schafft, einen zum Lachen zu bringen. Den Großteil der Geschichte habe ich damit zugebracht mich einfach nur über diese pure Leidenschaft fürs Leben zu freuen.

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